Das Rezept
- Frische, dunkle Beerenfrüchte
- Leinöl oder Omega 3-Öl
- Chiasamen (eingeweicht)
- Hanfsamen (geschält)
- Präbiotika-Mischung
- Haferflocken (oder Crunchy o. Zucker!)
- Naturjoghurt
Jetzt wachsen die Helfer für unser Immunsystem
Anthocyane (blaue Farbstoffe der Pflanzen) verstecken sich in bunten Gemüsesorten und Früchten. Sie wirken stark antioxidativ und das macht Beerenfrüchte, Trauben und Rotkohl zu Helfern im Kampf gegen Darmprobleme, Infektanfälligkeit und Herz-Kreislauf-Problemen.
Anthocyane sorgen aber nicht nur dafür, dass die Pflanzen schön aussehen, die Pflanzenfarbstoffe schützen die Gewächse vor UV-Licht.
Anthocyane wirken also wie ein eingebauter Sonnenschutzfaktor und schützen die Pflanze vor viel Stress, indem sie antioxidativ wirken.
Auch im menschlichen Körper nehmen Antioxidantien eine entscheidende Rolle ein, wenn es darum geht, menschliche Zellen vor Entartung und Alterung zu bewahren.
Entzündungsgeschehen sind im Körper nichts Ungewöhnliches. Bestehen langwierige Entzündungen, wie bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen, kann das eine Vielzahl negativer Beschwerden (zum
Beispiel im Darm) nach sich ziehen.
Anthocyane können beides: sie wirken antioxidativ und auch entzündungshemmend. Wissenschaftler konnten nachweisen, dass die Pflanzenfarbstoffe entzündungsfördernde Stoffwechselvorgänge im Körper
vermindern.
Weiter legen Untersuchungen den Schluss nahe, dass antioxidativ wirkende Anthocyane guten Darmbakterien das Wachstum ermöglichen und zeitgleich die Darmbarriere stärken.
Damit nicht genug, besitzen sie antimikrobielle Eigenschaften. Das hat sich in Bezug auf Helicobacter pylori gezeigt. Das Bakterium ist in der Lage, unangenehme Magengeschwüre auszulösen.
Wer gern weitere Informationen zu den Eigenschaften von blauen Früchten lesen möchte, kann dies in den nachfolgenden Quellen finden:
Wang, H., Nair, M. G. & Strasburg, G. M. et al. (1999). Antioxidant and Antiinflammatory Activities of Anthocyanins and Their Aglycon, Cyanidin, from Tart Cherries. Journal of Natural Products, 62(2), 294–296. Abgerufen von https://pubs.acs.org/doi/10.1021/np980501m
Seeram, N., Momin, R., Nair, M. & Bourquin, L. (2001). Cyclooxygenase inhibitory and antioxidant cyanidin glycosides in cherries and berries. Phytomedicine,
8(5), 362–369. Abgerufen von https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0944711304700525?via%3Dihub
Scharl, M., Rogler, G. & Biedermann, L. (2017). Anthocyane, Heidelbeeren und Curcuma: Wirksame Therapeutika bei Darmentzündungen?
Schweizerische Zeitschrift für Ganzheitsmedizin / Swiss Journal of Integrative Medicine, 29(3), 137–140. Abgerufen von https://www.karger.com/Article/FullText/475584
Rogler, G. (2017). Komplementärmedizinische Ansätze in der Gastroenterologie. Schweizerische Zeitschrift für Ganzheitsmedizin / Swiss Journal of Integrative Medicine, 29(3),
128–129. Abgerufen von https://www.karger.com/Article/PDF/477182
Rogler, G. (2010). Anthocyane: Pflanzenfarbstoffe als „natürliche“ Entzündungshemmer? Abgerufen von
https://www.dccv.de/index.php?eID=dumpFile&t=f&f=3402&oken=20a9a8bae7167a9ccb99d6edccdddd0ac207b8de#:~:
text=um%20die%20Wirkung%20der%20Anthocyane,aktive%20Colitis%20ulce-%20rosa%20haben
Dreßler, M. (2011). Die unbekannten Heilkräfte der Blaubeere.: Knaur-Taschenbuch.
Autorin: Carmen Weverink, Epigenetik-Coach, dnalife® Practitioner, Darmimmun-Therapeutin BRILLIANT ESSENTIALS Coach
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